Das HiL, auch Hardware in the Loop genannt, dient zur Nachbildung eines elektrischen Systems. Dieser Simulator wurde in Eigenbau für den erleichterten Umstieg vom Verbrenner zum Elektroauto, genauer gesagt für die Neuentwicklung der Low-Voltage Platinen entwickelt. Der Anwendungsbereich geht von der Funktionsüberprüfung der Platinen durch das Simulieren einzelner Signale bis hin zum Dauertest des gesamten elektrischen Systems, wobei beliebige Signale abgegriffen, gespeichert und graphisch oder nummerisch dargestellt werden können. Durch die Eigenentwicklung ist das HiL perfekt auf unsere Anforderungen angepasst und aufgrund der Modularität mit geringem Aufwand erweiterbar.

Das Grundprinzip besteht aus einem mit dem Anwendungsframework Qt programmierten Userinterface, welches über eine Serielle Schnittstelle mit einem Nucleo Entwicklungsboard kommuniziert. Von dort aus wird über maximal 3x I2C Busse mit einer Datenrate von bis zu 1 Mbits mit den Modulkarten kommuniziert. Diese können dann entweder Signale ausgeben oder die Systemantworten aufnehmen und wieder an den Nucleo und somit an das Userinterface und die Datensicherung zurückgeben.

Da dieser Prüfstand nie zu Ende entwickelt ist, kann immer etwas daran verbessert oder erweitert werden, weshalb wir uns jederzeit über neue Teammitglieder und Unterstützung durch Partner freuen und auch darauf angewiesen sind.

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